Eine sanfte, effektive Methode zur Stressreduktion und Stärkung des inneren Gleichgewichts
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ToggleViele Menschen erleben Phasen erhöhter Belastung – beruflich, privat, bei wichtigen Entscheidungen oder in herausfordernden Lebenssituationen. In der Lebens- und Sozialberatung sowie im Coaching unterstütze ich meine Klient:innen dabei, Stress abzubauen und gleichzeitig ihre Selbstwirksamkeit und Resilienz zu stärken.
Eine Methode, die ich aufgrund ihrer schnellen und nachhaltigen Wirkung besonders gerne einsetze, ist PSI – Psychosomatische Integration.
PSI ist eine sanfte und wirkungsvolle Methode, um Stress zu reduzieren, das innere Gleichgewicht zu stabilisieren und belastende Muster nachhaltig zu verändern – damit auch belastende Themen aus einer ruhigeren, klareren Haltung heraus betrachtet werden können.
Entwickelt wurde die PSI-Methode von Dr. Karin Neumann (https://www.karin-neumann.at). Diese Methode findet sowohl in psychotherapeutischen Kontexten als auch in der Beratung und im Coaching Anwendung.
Im Kern verbindet die PSI-Methode Achtsamkeit, multisensorische Aktivierung und die gezielte Berührung bestimmter Akupunkturpunkte. Während man sich behutsam auf ein belastendes Thema einstimmt, werden ausgewählte PSI-Akupunkturpunkte beklopft, Augenbewegungen ausgeführt und einfache rhythmische Elemente wie Summen oder Zählen eingesetzt. Diese Kombination wirkt regulierend auf das Nervensystem und unterstützt dabei, innere Spannungszustände zu einem belastenden Thema zu lösen.
Kurzfassung: PSI – Psychosomatische Integration in der Beratung und im Coaching
PSI – Psychosomatische Integration – ist eine sanfte und effektive Methode zur Stressreduktion und Stärkung des inneren Gleichgewichts. Durch die Kombination aus Achtsamkeit, multisensorischen Elementen und dem Beklopfen spezieller PSI-Akupunkturpunkte werden Stressreaktionen rasch reguliert und das Nervensystem beruhigt. Die Methode hilft dabei, belastende Muster loszulassen und innere Stabilität zurückzugewinnen.
PSI eignet sich besonders bei Stress, inneren, unbewussten Blockaden, gedanklicher Belastung oder dem Gefühl, festzustecken.
Viele Klient:innen berichten schon nach wenigen Anwendungen von mehr Ruhe, Klarheit und Gelassenheit.
Wie PSI – Psychosomatische Integration wirkt
PSI nutzt das Prinzip der neurologischen Musterunterbrechung:
Während man sich auf ein Thema konzentriert, das Stress auslöst, wird der Körper gleichzeitig über bestimmte Akupunkturpunkte und multisensorische Elemente aktiviert. Dadurch:
- beruhigt sich das autonome Nervensystem,
- Stressreaktionen werden reduziert,
- Körperwahrnehmung, Gedanken und Gefühle können sich neu ordnen,
- belastende Reaktionen werden in einen integrierten, neutralen Zustand überführt.
Die Methode unterstützt dabei, belastende, stressbesetzte Denk-, Fühl- und Verhaltensmuster sanft, schonend und meist rasch zu verändern und zu integrieren.
Der Armlängenreflex-Test (AR-Test) im PSI-Ablauf
Der Armlängenreflex-Test nach Raphael van Assche ist ein wesentliches Element im PSI-Ablauf, um schnell und nachhaltig Stress zu einem belastenden Thema zu reduzieren.
Der AR-Test zeigt über eine kurze Muskelreaktion der Arme:
- wie hoch der Stress zu einem Thema aktuell ist und wie er sich im Verlauf der Beratung verändert,
- ob Blockaden oder Widerstände bestehen, ein Thema loszulassen,
- welche PSI-Akupunkturpunkte zur Stressreduktion beitragen,
- welche Prioritäten bestehen, wenn mehrere Themen gleichzeitig belasten,
- und wie sich die Stressreaktion des belastenden Themas während der Anwendung verändert.
Der Test dient nicht der Diagnose, sondern als körpereigenes Feedbackinstrument, das die Beratung präziser und individueller macht.
Der Ablauf der PSI-Anwendung in der Beratung
Schritt 1: Detaillierte Klärung des Anliegens
Zu Beginn klären wir das Anliegen ausführlich und arbeiten das belastende Thema konkret heraus. Die Wirksamkeit der PSI-Methode hängt wesentlich davon ab, wie gut es gelingt, mit dem jeweiligen Thema und den dazugehörigen Gefühlen in Kontakt zu kommen.
Damit der/die Klient:in während des PSI-Ablaufs nicht immer wieder bewusst an das Thema denken muss, kann die Stressreaktion des Themas „eingespeichert“ werden.
Anschließend schätzt der/die Klient:in das Stressniveau, die Belastung auf einer Skala von 0–10 ein.
Schritt 2: Ermittlung und Korrektur von Widerständen
Bestehen unbewusste Widerstände oder Blockaden, kann die Zielerreichung erschwert sein, weil unbewusste Muster gegen die eigene Intention arbeiten.
Daher ist es wichtig, diese Widerstände zu erkennen und zu verändern, bevor die eigentliche PSI-Sequenz beginnt. Andernfalls kann die Belastung möglicherweise nicht vollständig gelöst werden.
Mittels AR-Test (Armlängenreflex-Test) werden jene PSI-Akupunkturpunkte identifiziert, die am besten geeignet sind, den jeweiligen Widerstand oder die Blockade zu lösen. Der/die Klient:in beklopft die ermittelten Punkte und spricht begleitende Sätze, um die inneren Widerstände loszulassen. In dieser Sequenz geht es darum, sich selbst und das belastende Thema anzunehmen – als Basis für das spätere Loslassen.ektiven einzunehmen und Lösungen aktiv zu gestalten.
Schritt 3: Emotionale Stressverarbeitung
Im nächsten Schritt formulieren wir gemeinsam einen passenden Zielsatz, der das belastende Thema positiv verändern soll.
Danach werden alle 14 PSI-Akupunkturpunkte nacheinander berührt. Ich teste, welche dieser Punkte die gespeicherte Stressreaktion am besten ausgleichen – meist sind es bis zu fünf.
Der/die Klient:in beklopft die getesteten Punkte und spricht dazu seinen/ihren Zielsatz.
Schritt 4: Neuronale Stressverarbeitung
Nun folgt die „neuronale Stressverarbeitung“ in neun Schritten. Währenddessen wird fortlaufend der Serienpunkt am Handrücken beklopft. Zur neuronalen Stressverarbeitung gehören u. a. Augenbewegungen, Summen und Zählen.
Dabei werden verschiedene Gehirnareale und das Nervensystem aktiviert. Das unterstützt sowohl die emotionale Verarbeitung als auch das Bewusstwerden neuer Aspekte des Themas.
Schritt 5: Überprüfung des Stresslevels und Abschlusssequenz
Anschließend wird das Stressniveau erneut erhoben. Meist sinkt die Belastung bereits nach einem Durchgang deutlich. Ist noch eine Restbelastung vorhanden, werden Schritt 3 und 4 wiederholt – so lange, bis keine Belastung mehr spürbar ist.
Zum Abschluss wird ein positives Zielbild gewählt und ein Körperanker gesetzt. Beides hilft, im Alltag schnell in das positive Gefühl zu kommen und stabilisiert das Ergebnis nachhaltig.
Abschließend wird mittels AR-Test überprüft, wie oft der gesamte PSI-Ablauf für dieses Thema wiederholt werden soll – häufig etwa zwei Mal täglich über zwei Wochen. Diese Fortführung verstärkt die Wirksamkeit und sorgt für eine nachhaltige Integration.
Warum PSI so hilfreich ist
- Stress wird schnell und spürbar reduziert
- Selbstwirksamkeit und Resilienz werden gestärkt
- Es schafft rasche Entlastung im Alltag
- Die Anwendung ist nachhaltig und leicht integrierbar
Viele Klient:innen berichten danach von mehr Ruhe, Zentriertheit und Gelassenheit.
Typische Anwendungsbereiche in der Beratung und im Coaching:
- Stress in herausfordernden Situationen
- belastende Gedanken, die den Alltag beeinflussen
- innere Blockaden in Entscheidungsprozessen
- das Gefühl, „festzustecken“ oder sich zu überfordern
- der Wunsch nach mehr Gelassenheit und innerer Stabilität